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Mittwoch, 14. September 2011

Die elf goldenen Regeln des Forderungsmanagements


Das Portal existenzgruender.de des Wirtschaftsministeriums hat elf Tipps für ein erfolgreiches Forderungsmanagement zusammengestellt:

1. Bonität prüfen
Prüfen Sie die Bonität Ihres Kunden vor dem Abschluss von Lieferverträgen. Räumen Sie keinen Kredit ein, wenn der Kunde zahlungsunfähig ist.

Tipp: Bonitätsauskünfte erhalten Sie von den Wirtschaftsauskunfteien, zum Beispiel von Creditreform oder von Schufa.

2. Zahlungsziele einräumen
Bieten Sie Ihrem Kunden Anreize, möglichst schnell zu zahlen. Größere Kreditbeträge sollten Sie absichern, zum Beispiel über Bankbürgschaften.

Rechnen Sie außerdem die Kosten in den Angebotspreis mit ein, die Ihnen durch den Lieferantenkredit entstehen.

3. Abschläge fordern
Seit dem 1. Januar 2009 werden durch das Forderungssicherungsgesetz die Rechte von Unternehmern gestärkt.

Demnach können Sie Abschlagszahlungen von Ihrem Kunden fordern, wenn Sie Werksleistungen erbringen. Die Höhe der Abschläge richtet sich nach dem Wertzuwachs, den der Kunde durch Ihre Leistung erlangt hat.

4. Bauhandwerker schützen
Das Forderungssicherungsgesetz schützt auch den Subunternehmer gegenüber dem Bauträger. 


Tipp:  9. Jahresforum Forderungsmanagement IS-U/CCS vom 12-14 Dez 2011 im Meliá Berlin - weitere Infos hier.
  
So wird die Vergütung des Bauhandwerkers bereits dann fällig, wenn der Bauherr die Leistung des Subunternehmers abgenommen hat. Der Generalunternehmer muss die Leistung nicht gesondert abnehmen.

5. Rechnungen stellen
Sie sollten unverzüglich Ihre Forderung in Rechnung stellen, wenn Sie Ihre vereinbarte Leistung erbracht haben.

Zählen Sie dabei alle erbrachten Leistungen auf – und verlangen Sie nur die vereinbarten Preise.

6. Zahlungseingänge überwachen
Überwachen Sie Zahlungsbeträge und -termine genau. Verlangen Sie von Ihrem Kunden, dass er pünktlich zahlt. Und liefern Sie selbst auch pünktlich.

7. Mahnwesen organisieren
Nach dem Gesetz fälliger Zahlungen geraten Schuldner 30 Tage nach Eingang der Rechnung in Verzug – auch ohne Mahnung.

Trotzdem sollten Sie Ihren Kunden an das Begleichen der Rechnung erinnern. Prüfen Sie aber vor der ersten Mahnung, ob Sie Ihre Leistung wie vereinbart erbracht haben.

8. Ein- und Auszahlungen planen
Planen Sie nicht ein, dass Ihre Kunden pünktlich zahlen. Ermitteln Sie daher die durchschnittliche Zahlungsfrist Ihrer eigenen Forderungen – und kalkulieren Sie diese bei Ihrer Finanzplanung ein.

9. Forderungen finanzieren
Schöpfen Sie Ihre Forderungsbestände nicht vollständig aus.

Eher sollten Sie frühzeitig mit Ihrer Hausbank sprechen, wie Sie mögliche Außenstände finanzieren können. Sie werden nicht mehr so leicht Kredite erhalten, wenn Ihr Unternehmen einmal zahlungsunfähig ist.

10. Hilfe annehmen
Nehmen Sie externe Hilfe in Anspruch, wenn Ihre Mahnungen nicht erfolgreich sind. Teilen Sie dies Ihrem Kunden in einer weiteren schriftlichen Mahnung mit.

Zahlt der Kunde daraufhin noch immer nicht, beauftragen Sie ein Inkasso-Institut mit dem Einfordern offener Beträge.

11. Factoring betreiben
Beim Factoring tritt ein Unternehmen seine Außenstände an ein anderes Unternehmen (Factor) ab, welches die Forderungen des Vertragspartners übernimmt. Damit muss der Factor allein für das Inkasso-Verfahren sorgen.

Allerdings lassen sich Factoring-Institute diese Risiken bezahlen. Daher sollten Sie Kosten und Risiken vorher gegeneinander abwägen. 


Möchten Sie näheres zum Forderungsmanagement erfahren? Hier bekommen Sie kostenlose Whitepaper, Artikel, Interviews und Präsentationen:  
http://bit.ly/forderungsmanagement-downloads

Montag, 29. August 2011

Architectures and competitive models in fibre networks

With the finalization of the EC's NGA Recommendation there is much debate about how to best deliver the next generation of high-speed broadband networks. Actual FTTH roll-out, however, remains limited in Europe, with most of it based upon GPON technology. Read this comprehensive 177-page report now.

Also gain free access to other important reports on the current situation of fibre and high-speed broadband networks across Europe and in particular in Germany and Switzerland.

Visit our free FTTx Download Center now, to access amongst others the following reports:

Glasfaserausbaustrategie_Schweiz_2009_12_11-8
Wik Consult GmbH's Report über Szenarien einer nationalen Glasfaserausbaustrategie in der Schweiz
Die Schweiz ist in Europa führend beim Übergang zum Next Generation Access durch VDSL. Bereits heute können ca. 75% der Schweizer Bürger Zugang zu VDSL erhalten. Auch bei FTTH-Netzen, die nach heutigen Kenntnisstand die größte denkbare Leistungsfähigkeit der Kommunikationsnetze bringen werden und zukunftssicher für den Planungshorizont der nächsten zwei Jahrzehnte sind, zeichnet sich eine führende Rolle der Schweiz in Europa ab.
Vodafone_Report_Final_WIKConsult_2011-01-10-11
Wik Consult GmbH's Report on Architectures and competitive models in fibre networks
With the finalization of the EC's NGA Recommendation there is much debate about how to best deliver the next generation of high-speed broadband networks. Actual FTTH roll-out, however, remains limited in Europe, with most of it based upon GPON technology. Read this comprehensive 177-page report now.

Lernen Sie mehr über den Glasfaserausbau in Europa, Deutschland und der Schweiz. Besuchen Sie den Downloadcenter: Glasfaser FTTx für EVUs für kostenlose Reports, Interviews, Whitepaper, Präsentationen und Artikel.

Mittwoch, 10. August 2011

Exklusive Interviews über Prozessgestaltung, -optimierung und -monitoring für EVUs

Wir, bei IQPC, freuen uns kurze knackige Interviews zu interessanten Themen zu organisieren. Hören Sie rein, z.B.

Andreas Benz
Wird es eine übergreifende Prozessgestaltung für GPKE und WiM geben?
Andreas Benz von der SWK NETZE GmbH erzählt im Interview, wie die Integration der neuen Marktrollen in der Marktkommunikation zeitnah und effizient umgesetzt werden kann und bewertet den Einfluss auf die GPKE Prozesse.
Maik Bolus
Wie stellt man ein Prozessmonitoring in den nachgelagerten Systemen sicher?
In diesem Interview gibt Maik Bolus Einblicke in das Prozessmonitoring bei den Stadtwerken Lübeck und erklärt uns, wie die WiM-Prozesse seine Arbeit und das Prozessmonitoring dort beeinflussen.

Kostenlose Videos, Artikel  und Präsentationen zum Thema Geschäftsprozessoptimierung für EVUs, finden Sie hier.

Dienstag, 15. März 2011

„Wir brauchen auf die Lebensgewohnheiten des Kunden angepasste Tarifangebote“

„Wir brauchen auf die Lebensgewohnheiten des Kunden angepasste Tarifangebote“, Alois Funkert, Senior Manager EnBW

Zeit- und lastvariable Tarife sind derzeit noch nicht im Angebot der Energieversorger. Ein Hintergrund ist das Defizit der Angebote der Lieferanten.

„Wir brauchen auf die Lebensgewohnheiten des Kunden angepasste Tarifangebote," so Herr Funkert zum Thema Kundenattraktivität und Wettbewerb. „Diese können nur zu Stande kommen, wenn auch dem Lieferanten eine vorteilhaftere Energiebeschaffung und Bilanzierung ermöglicht ist.“

Im speziellen auf IS-U und neue Tarifstrukturen bezogen, bedeutet dies, das - so Herr Funkert - gestaffelte Tarifstrukturen und variable Traifzeiten mehr Flexibilität für die Abrechnung, Kundenrechnung und der Produktpalette ermöglichen. Dies bedeutet zwar mehr Komplexität aber auch mehr Transparenz bringen.

„Das IS-U System wird mit diesen Anforderungen sicherlich fertig, hier sehe ich keine Probleme,“ gab er zu bekennen.

Hören Sie das komplette Interview mit Alois Funkert, Senior Manger bei der EnBW hier: IS-U Interview (Audiofile) mit Alois Funkert (EnBW) - alternativ steht Ihnen auch eine Abschrift des Interviews zum Lesen zur Verfügung: Interview zum Thema IS-U mit Alois Funkert (EnBW) Transkript.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Hans-Joachim Kamp: »Smart Grids sind die Pfeiler für mehr Energieeffizienz«

Das Zusammenspiel zwischen Smart Grid (für Transparenz beim Energieverbrauch) und intelligenten Haushaltsprodukten bietet hohe Energie-Sparpotentiale im privaten Bereich und neue Chancen für den Handel. Electro führte ein interessantes Gespräch mit ZVEI-Vizepräsident Hans-Joachim Kamp über die Vorreiterrolle der deutschen  Elektroindustrie bei Energie-intelligenten Technologien:

Hans-Joachim Kamp: »Smart Grids sind die Pfeiler für mehr Energieeffizienz«
electro: Herr Kamp, ein Schwerpunktthema der Ifa 2010 war unter anderem die Energieeffizienz im Bereich Consumer Electronics. Intelligente Elektrogeräte und intelligente Stromnetze, so genannte Smart Grids, sollen künftig zu umweltfreundlichen Stromspar-Effekten beitragen. Welche Position nimmt der ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) zu diesem Thema ein?

Hans-Joachim Kamp: Flexible,anpassungs- und kommunikationsfähige – letztlich intelligente – Stromnetze sind unabdingbar, wenn wir die Klimaschutzziele der Bundesregierung erreichen wollen. Neue Formen der Steuerung oder bedarfsgerechten Energiespeicherung müssen geschaffen werden, um den Anteil erneuerbarer
Energie deutlich zu erhöhen und gleichzeitig eine stabile Versorgung zu gewährleisten. Insbesondere das reibungslose Zusammenspiel zwischen dem Smart Grid, einem Smart Meter, der Energieverbrauch transparent macht, und Energie-intelligenten Haushaltsprodukten bietet hohe Energie-Einsparpotentiale im privaten Bereich. Die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie hält auf diesem Gebiet schon heute innovative Lösungen bereit. Auf der 50. Ifa haben wir entsprechende Angebote präsentiert: vom einzelnen Produkt wie einer Waschmaschine, die sich dann anschaltet, wenn die Netzlast gering und damit der Tarif niedrig ist, bis hin zum komplett vernetzten, intelligenten Haus. Moderne Technik zur Gebäudesteuerung hilft, zehn bis 15 Prozent Energie einzusparen. Smart Grids sind gerade hier Pfeiler für mehr Energieeffizienz. Sie helfen, bestehende Kapazitäten besser, wirtschaftlicher und verlustärmer zu nutzen.



electro: Mit Blick auf Smart Grid hat der ZVEI im vergangenen Jahr erklärt, dass »heutige Strukturen der Stromversorgungsinfrastruktur in Deutschland und Europa den kommenden Anforderungen nicht gewachsen« seien. Hat sich an dieser Einschätzung Ihrer Meinung nach bis heute etwas geändert?

Kamp: Wir stehen nach wie vor vor der Herausforderung, die Netze nicht nur auszubauen, sondern sie neu und zukunftssicher zu gestalten. Das ist zwingend nötig zur Integration regenerativer Energien, zur Steigerung der Energieeffizienz und – in die Zukunft blickend – zur Realisierung von Elektromobilität in der Breite. Ohne den schnellen Ausbau des Stromnetzes bleibt dies Wunschdenken. Dies hat auch die Bundesregierung erkannt und entsprechend in ihrem Energiekonzept beschrieben. Dem müssen nun aber Taten folgen, insbesondere bei der Ausgestaltung der Smart Grids. Bei diesem Punkt ist das Energiekonzept nicht konkret genug.

Lesen Sie jetzt das komplette Interview, ein kostenloser Download steht Ihnen hier zur Verfügung: Smart Tech

Donnerstag, 17. Februar 2011

eTelligence: ein E-Energy Leuchtturmprojekt in Cuxhaven

EEnergy unternimmt derzeit ein interessantes Testprojekt in Cuxhaven, names "eTelligence". Das Ziel dieses Leuchtturmprojekts ist die Entwicklung und Erprobung eines regionalen Marktplatzes für Strom, Tarife, Anreizprogramme und Steuerungssysteme in Zusammenhang mit den Einsatz moderner IKT und internationaler Standards.


Dieses Testprojekt wurde als Gewinner des BMWi-Technologiewettbewerbs "E-Energy" gekürt.

Ziele des Projektes sind u.a. ein Beitrag zu politischen Zielen der Bundesregierung, z.B. die Erhöhung der Markttransparenz und Energieeffizient (Smart Metering) sowie der Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit. Wichtig sind das alle Effekte messbar, skalierbar und übertragbar sind.

Das eTelligence-Szenario beleuchtet die Region Cuxhaven, alle Akteure und notwendige Verknüpfungen von Techniken in dieser einmaligen Studie.

Mehr zu den Details, den Problemen und deren Lösungen sowie über das Konsortium finden Sie in den folgenden kostenlosen Präsentation: Smart Tech. Ein spannendes Projekt....

Donnerstag, 16. Dezember 2010

IS-U Unbundling Rückblick 2010

Schauen Sie sich unseren Rückblick zur IS-U Unbunding 2010 an und stimmen Sie sich für die neue Veranstaltung ein. IS-U Unbundling findet auch in 2011 wieder statt: Der Termin ist der 04.04.2011.

Ein erster Überblick zur IS-U Unbundling 2011 finden Sie auf der Webseite: http://www.isu-unbundling-kongress.de

Schauen Sie sich auf Fotos von 2010 an: IQPC Photo Gallery

Gerne stellen wir Ihnen weitere Informatinen zu Verfügung. Rufen Sie unser Team unter Tel: +49 (0) 30 20 91 34 28 an oder kontaktieren Sie uns per Email an: eq@iqpc.de

Weitere Veranstaltungen von uns, finden Sie unter www.iqpc.de