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Donnerstag, 12. April 2012

Unbundling 2012 - Speed Networking Session!

Getreu dem Motto: "It's not what you know, it's who you know" wird dieses Jahr erstmals auf dem 9. Jahresforum Unbundling Speed Networking eingeführt. In einer 20-minütigen Session am 1. Konferenztag, den 17. April 2012, stellt IQPC ein innovatives Konzept vor, in möglichst kurzer Zeit mit möglichst vielen Teilnehmern in Kontakt zu treten. Deshalb: Halten Sie Ihre Business Cards bereit!

Mehr Informationen zum Konferenz-Programm finden Sie hier. Für Schnellentschlossene geht's hier zur Anmeldung
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Freitag, 9. Dezember 2011

Die Gewinner der ersten SSON Excellence Awards stehen fest!

Bei der diesjährigen Shared Services Woche in Berlin (21.11. – 24.11.2011) wurden erstmals mit überwältigendem Erfolg die SSON Excellence Awards für Besondere Leistungen im Bereich Shared Services in zwei Kategorien verliehen. Allein im Public Voting wurden Tausende Stimmen abgegeben.

Mehr als 3000 Stimmen aus der Öffentlichkeit sind bei den Nominierungen für den „People Choice Award“ eingegangen, gesucht wurde die „persönlich herausragende Leistung in der Industrie“.Der Gewinner des „People Choice Awards“ ist Lars Hölzer, Geschäftsführer der Daimler Group Services GmbH. Er hat bereits die ersten Shared Services Initiativen bei Daimler von 2006-2008 maßgeblich vorangetrieben, und sorgte für eine kontinuierliche Weiterentwicklung. In diesem Jahr begleitete er das Shared Services Center in eine Expansionsphase, bei der weitere Funktionen und Regionen mit aufgenommen werden sollen.

Weitere Nominierte waren Umberto Larizza, Global Head of Shared Services bei der Unicredit Group, Magdalena Szarafin, Bloggerin und Autorin bei BPO Voice, Jan Schüler, HR Center Manager der ABB Deutschland und Schweiz, Dan Novak, Center Leiter bei Siemens Global Shared Services und João Sousa, Consultant bei MailTec Consulting.

Eine dreiköpfige Jury ermittelte den Gewinner des Awards für das „Beste Shared Services Center“ – Elke Bartl (Bayer), Barbara Burghardt (BMW) und Michel de Zeeuw (Siemens) entschieden sich für das Center Poznan der MAN Truck & Bus AG in Polen.

Unter den weiteren Nominierten waren Daimler Group Services Berlin GmbH, HeidelbergCement in Leimen und Randstadt Deutschland in Eschborn.

Herzlichen Glückwunsch!

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Kundencockpit - eine Chance für wertige Kundenbetreuung

Ein negativer Trend in der Branche hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt: Zahlungsausfälle bei Energiekunden nehmen zu - Privat-, Geschäfts- und Netzkunden sind gleichermaßen betroffen. Insolvenzen führen zu großen Schäden bei Versorgern und das Forderungsmanagement agiert hier als zentrale Schnittstelle.

Doch wie kann man mit dem Kundencockpit Kennzahlen richtig interpretieren und KPIs implementieren, um eine Kundenwertanalyse durchzuführen?

Um Ihnen einen Vorgeschmack auf die diesjährige Konferenz Forderungsmanagament IS-U CCS zu geben, bieten wir Ihnen unsere kostenfreie Präsentation an, den Sie mit dieser email exklusiv anfordern können!


Eine Kundensegmentierung ist zur wertorientierten Marktbewertung zwingend notwendig.



Wenn Sie diese kostenfreie Präsentation erhalten möchten, schicken Sie uns eine kurze e-mail: iqpcgermany@gmail.com! Wir schicken Ihnen dann gern die PDF-Datei zu.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

D6: SOURCING THINK TANK - Erstmals in Deutschland!

WAS ist D6? D6 steht für DACH-6.

Sollten Sie bisher noch nichts von der globalen G6 Reihe von SSON gehört haben, sind hier einige Hintergrundinformationen:

2009 hat SSON G6 als weltweit erste neutrale Plattform im Sourcing-Umfeld gelauncht, um die zukünftige Agenda der Industrie mitzugestalten. Gegründet, um den Anwendern weltweit ein Bild zu vermitteln, wie die von Ihnen gewählten Meinungsführer aus dem Anbietermarkt über die Zukunft der Industrie denken.

In diesem Jahr wird die DACH Region mit D6 erstmals eine eigene Plattform auf der Shared Services & Outsourcing Woche bekommen. Aufgrund der wachsenden Popularität der G6 Sessions auf der ganzen Welt, hat SSON die D6 Session (DACH 6) als lokale Version ins Leben gerufen. Diese Gruppe wird spezifische Herausforderungen und Besonderheiten des deutschsprachigen Marktes auf der Shared Services & Outsourcing Woche diskutieren.

Die Einladung zur Teilnahme am regionalen G6/D6 erfolgt ausschließlich aus dem Voting in den Regionen. Unternehmen können sich nicht durch Sponsoring in diese Diskussisonsrunde “einkaufen” (G6/D6 ist UNABHÄNGIG VOM SPONSORING. Unternehmen können keinen Platz für Ihre Mitarbeiter “kaufen”– Persönlichkeiten können nur auf Empfehlung von Anwendern und öffentliche Abstimmung ausgewählt werden).

Stimmen Sie jetzt für insgesamt 6 der Nominierten ab. Bitte beachten Sie, dass die Abstimmung auf Shared Services & Outsourcing Anwender beschränkt ist, die Teilnahme für Lösungsanbieter ist ausgeschlossen.

Hier geht's zum Voting.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Das intelligente Stromnetz spart Energiekosten

Verbraucher können von dem Netz der Zukunft profitieren, wenn sie Energie genau dann nutzen, wenn sie günstig produziert wird. Und dabei bis zu 30 Prozent sparen.
Auf der Internationalen Funkausstellung war es das Wort der Stunde: Es gibt Smart TV, smarte Tablets, aber auch smarte Waschmaschinen und smarte Geschirrspüler. Wer sich jetzt fragt, warum Weißware intelligent sein sollte, der gehört wohl zu den 59 Prozent der Deutschen, die laut einer IBM-Studie immer noch nichts mit dem Begriff „Smart Grid“ anfangen können.
Smart Grid
Foto: t-systems: Das intelligente Netz der Zukunft: So funktioniert Smart Grid
Dabei geistert der schon seit einigen Jahren durch Medien. Das „schlaue Netz“ (Smart Grid) bezeichnet das Stromnetz der Zukunft, wenn die privaten Haushalte, Industriebetriebe und Stromerzeuger so intelligent miteinander verbunden sind, dass je nach Bedarf Strom zu- und abgeschaltet werden kann.

Klingt vielversprechend, aber obwohl es Smart-Grid-fähige Geräte jetzt schon zu kaufen gibt (unter dem Label „Smart Grid ready“) – das intelligente Netz existiert (noch) nicht. Doch der Weg dahin wird derzeit geebnet.

Ein erster Schritt ist mit der Einführung der Smart Meter, intelligenter Stromzähler also, getan worden. Seit etwa drei Jahren sind diese serienmäßig auf dem Markt, Hersteller und Stromerzeuger fahren seither groß angelegte Testreihen. Eine davon ist die „T-City Friedrichhafen“, wo die Telekom inzwischen über 2000 Smart Meter installiert hat.

Neu an den schlauen Messern: Der Strombedarf kann im 15-Minuten-Takt direkt abgelesen werden. „Haushalte können so Stromfresser aufspüren“, sagt Gabriele Riedmann de Trinidad, Leiterin des Konzerngeschäftsfelds Energie bei der Deutschen Telekom. Aufgrund des Lerneffektes, so die Idee, stellen die Verbraucher dann ihr Energieverhalten um. Sparen kann damit allerdings nur, wer sich aktiv einbringt.
Bis zu zehn Prozent Ersparnis haben Hersteller und Energieversorger ihren Stromkunden versprochen, wer freiwillig aufrüstet, muss zunächst aber mitunter einige Hundert Euro investieren. 18 Monate lang haben Fraunhofer-Institute im Auftrag des Forschungsministeriums das tatsächliche Einsparpotenzial von Smart Metern untersucht – 2000 Haushalte in Deutschland und Österreich haben an dem Energieprojekt teilgenommen.

Das ernüchternde Ergebnis: Nur 3,7 Prozent Strom sparen Haushalte mit den intelligenten Boxen im Schnitt wirklich ein. „Wir haben für die Studie den Privatverbraucher ins Visier genommen und einiges gelernt“, sagt Marian Klobasa, Teilprojektleiter vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI. „Es gibt Haushalte, die mehr sparen können, aber eben auch solche, die sich nicht aktiv um ihren Stromverbrauch kümmern wollen.“

100.000 Smart Meter sind in Deutschland bereits installiert
 
Trotz des mageren Ergebnisses hält Marian Klobasa die Technologie für relevant. „Selbst wenn die großen Erwartungen durch Smart Meter nicht erfüllt werden – bei großflächiger Einführung sind auch vier Prozent Einsparpotenzial eine ganze Menge“, sagt Klobasa.

Die höchsten Sparergebnisse erzielten Kunden, die zusätzlich zum Smart Meter auch einen Zweiphasen-Stromtarif hatten: Nachts, wenn weniger Leute Strom verbrauchen, also ein Überschuss im Netz ist, kostet die Kilowattstunde im Schnitt etwa fünf Cent weniger als tagsüber.

Teilnehmer, die stromfressende Tätigkeiten wie Wäsche waschen oder Geschirr spülen gezielt auf den späten Abend verlagert haben, sparen fast zehn Prozent Strom. Aus diesem Grund werden viele Smart Meter in Kombination mit einem solchen Zweiphasentarif verkauft.

Foto: dapd/DAPD In Deutschland sind alle vor 1980 in Betrieb genommenen Atomkraftwerke vom Netz genommen worden. Das betrifft auch den Reaktor Isar 1 im bayerischen Landkreis Landshut.
Etwa 100.000 Smart Meter sind in Deutschland bereits installiert. Laut einer EU-Anordnung müssen bis 2022 alle Haushalte auf elektronische Zähler umgestellt haben. Das Problem: Noch sind die Anreize zum Austausch vonseiten der Politik nicht ausreichend.

Rein rechnerisch ist zudem fraglich, ob das Ziel überhaupt erreicht werden kann. Außerdem sind elektrische Zähler nicht gleich „smart“ – die einfachste Version ist nicht einmal auslesbar und kann damit auch nicht ans intelligente Stromnetz angeschlossen werden.

Wirklich smart dagegen sind neuartige Automatisierungslösungen. Die kleinen intelligenten Boxen steuern per Funk nicht nur (dazu fähige) Elektrogeräte an, sondern auch die Heizungsanlage im Haushalt.

Ein Beispiel: „Smart Home“ von RWE. So wie Comedian Christoph Maria Herbst in der Fernsehwerbung das tut, kann die komplette Wohnung vom Smartphone aus gesteuert werden. „Ein klassisches Beispiel: ein Paar, beide berufstätig. Zwischen acht und neun Uhr verlassen sie das Haus und kommen gegen 18 Uhr wieder. In der Zeit kann dann beispielsweise die Raumtemperatur automatisch runtergeregelt werden“, erklärt Peter Hoscheidt von RWE.

Ohne finanziellen Anreiz machen Kunden nicht mit
 
Zudem könne man zum Beispiel frühmorgens das Bad vorheizen, Bewegungsmelder an- oder abschalten oder Lichter zuschalten.

Bei „Smart Home“ geht es in erster Linie um den Komfort des Kunden, er kann ein individuelles Energieprofil nach seinem Geschmack anlegen. Und das bezahlt er auch: Fast 400 Euro kostet die Box. RWE geht davon aus, dass man mit einer Investition von 800 bis 1000 Euro etwa zehn bis 15 Prozent Energie im Jahr sparen kann.

Spannend wird es nun, wenn die beiden Komponenten, Smart Meter und Geräteautomatisierung, kombiniert werden. „Die Smart-Meter-Infrastruktur beschäftigt sich nur mit der Abrechnung von Strom, nicht mit der Steuerung von Haushaltsgeräten“, sagt Gabriele Riedmann de Trinidad von der Telekom. Das Unternehmen will das jetzt verbinden und nennt seine neue Steuerungsbox daher „Smart Connect“.

Die wird an den Router angeschlossen und steuert dann die Haushaltsgeräte über Stromkabel und W-LAN. „Dann kann der Verbraucher morgens beispielsweise den Wunsch eingeben, dass die Geschirrspülmaschine innerhalb der nächsten zehn Stunden laufen soll. Die Box übermittelt ein Signal, wann der Strompreis günstig ist, und die Spülmaschine startet dann automatisch“, erklärt Riedmann de Trinidad. So könnten Verbraucher etwa 30 Prozent sparen.

Jedoch gibt es derzeit noch keine Stromtarife, die so variabel sind. „Derzeit findet ein Paradigmenwechsel statt“, sagt Riedmann de Trinidad. Das Stromnetz aus fossilen Energieträgern ist eher starr: Braunkohle- und Atomkraftwerke erzeugen langfristig immer gleich viel Strom, sie an- und abzuschalten dauert mitunter mehrere Wochen. Tagsüber und nachts fließt die gleiche Menge Strom, daher gibt es bisher die Tag-Nacht-Tarife.

Die Energiewende ändert das jetzt. 17 Gigawatt Energie werden derzeit schon durch Fotovoltaikanlagen auf den Dächern produziert – so viel wie alle 17 Atommeiler zusammen. Sonnenstrom gibt es allerdings vor allem tagsüber – wenn die Sonne scheint. „Früher wurde so viel Strom erzeugt wie verbraucht wurde. Jetzt müssen wir lernen, den Strom so zu verbrauchen, wie erzeugt wird“, sagt Riedmann de Trinidad.
Der Verbraucher muss also dem Stromversorger quasi erlauben, seine Geräte so an- und abzuschalten, wie der Stromfluss es ermöglicht. Spätestens hier schreien Datenschützer auf. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie erarbeitet dieser Tage ein Schutzprofil, das den Datenschutz und die Datensicherheit beim Auslesen von Strom regeln soll.

Die Telekom will Smart Connect im März 2012 auf den Markt bringen, auch ohne zeitvariable Stromtarife. Der Energieversorger EnBW erprobt ein ähnliches Konzept derzeit in Baden-Württemberg. 1000 Privat- und Gewerbekunden sind mit einem intelligenten Stromzähler und einer Steuerbox ausgestattet und vernetzt worden. Sie haben einen speziellen MeRegio-Stromtarif und bekommen über ein neuartiges Display („Stromampel“) jeweils für den heutigen und morgigen Tag die Strompreisverteilung angezeigt.

Die Kunden können ihren Energieverbrauch dann danach richten oder geben explizit einzelne Geräte für eine automatisierte Steuerung frei. „Die Kunden finden das Thema zwar interessant, erwarten aber einen finanziellen Anreiz, bevor sie mitmachen“, sagt Jörn Kröpelin, EnBW-Projektleiter von MeRegio.
Derzeit werten die Projektleiter die ersten Ergebnisse und das Kundenverhalten aus, variieren Stromtarife und überlegen, wie das komplexe Thema zugänglich gemacht werden kann. „Beim Smart Grid müssen Energieerzeugung und Energieverbrauch im Einklang sein. Das heißt, dass hierfür zukünftig auch die Verbrauchsseite flexibel werden muss“, sagt Kröpelin.

Was der Verbraucher letztendlich von der Technologie hat und wie viel er damit wirklich sparen kann, ist im Moment noch nicht abschließend zu beantworten. Nur eines sei sicher, so Kröpelin: „Im Moment gibt es Smart-Grid-Produkte noch nicht. Es fehlen noch einige Rahmenbedingungen.“

Quelle: welt Online | Autor: Melanie Hofmann 

Montag, 10. Oktober 2011

Chance Energiespeicher: Neue Innovationsmöglichkeiten

Der Atomausstieg setzt die Energiekonzerne unter Druck. Bis 2050 soll Strom zu 80% aus regenerativen Energien erzeugt werden. Durch deren hohe Fluktuation ist die Entwicklung von neuen Speicher-technologien dringend nötig.

Das 6. Energieforschungsprogramm der drei Bundesministerien fördert deswegen die Forschung zu innovativen Energiespeichertechnologien.

Fragen auch Sie sich, wie Wasser- und Druckluftspeicherkraftwerke optimiert werden können? Möchten Sie mehr über Windenergiespeicherung in Form von Wasserstoff und Methangas erfahren? Oder bevorzugen Sie die Investition in Redox-Flow und Lithium-Ionen Großbatterien?

Dann besuchen Sie die Konferenz Chance Energiespeicher - Neue Innovationsmöglichkeiten und

tauschen Sie sich mit den verschiedensten Experten über die folgenden Themen aus:
  • Power-to-Gas, damit Sie wissen wie Sie in Zukunft große Energiemengen in Form von Wasserstoff und Methangas speichern können
  • Effizienter Speichermix, um Langzeit- und Kurzzeitspeichervorgänge intelligent zu kombinieren
  • Wirkungsgradverlust und Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Speichertechnologien, damit Sie in die für Sie am vielversprechendste Technologie investieren
Mehr Informationen finden Sie hier.


Donnerstag, 15. September 2011

SSON 2011 BERLIN QUIZ

Wie gut ist Ihr Wissen im Bereich Shared Services? Was versteht man beispielsweise unter einem Hybrid Delivery Model? Wie häufig sollten Benchmark-Analysen durchgeführt werden?

Beantworten Sie diese und viele weitere Fragen im SSON 2011 Berlin Quiz. Mit etwas Glück gehören Sie zu den glücklichen Gewinnern eines Kindle oder einer Gastkarte für die
Shared Services & Outsourcing Woche!

Hier geht's zum Quiz.

Viel Erfolg!

Mittwoch, 14. September 2011

Die elf goldenen Regeln des Forderungsmanagements


Das Portal existenzgruender.de des Wirtschaftsministeriums hat elf Tipps für ein erfolgreiches Forderungsmanagement zusammengestellt:

1. Bonität prüfen
Prüfen Sie die Bonität Ihres Kunden vor dem Abschluss von Lieferverträgen. Räumen Sie keinen Kredit ein, wenn der Kunde zahlungsunfähig ist.

Tipp: Bonitätsauskünfte erhalten Sie von den Wirtschaftsauskunfteien, zum Beispiel von Creditreform oder von Schufa.

2. Zahlungsziele einräumen
Bieten Sie Ihrem Kunden Anreize, möglichst schnell zu zahlen. Größere Kreditbeträge sollten Sie absichern, zum Beispiel über Bankbürgschaften.

Rechnen Sie außerdem die Kosten in den Angebotspreis mit ein, die Ihnen durch den Lieferantenkredit entstehen.

3. Abschläge fordern
Seit dem 1. Januar 2009 werden durch das Forderungssicherungsgesetz die Rechte von Unternehmern gestärkt.

Demnach können Sie Abschlagszahlungen von Ihrem Kunden fordern, wenn Sie Werksleistungen erbringen. Die Höhe der Abschläge richtet sich nach dem Wertzuwachs, den der Kunde durch Ihre Leistung erlangt hat.

4. Bauhandwerker schützen
Das Forderungssicherungsgesetz schützt auch den Subunternehmer gegenüber dem Bauträger. 


Tipp:  9. Jahresforum Forderungsmanagement IS-U/CCS vom 12-14 Dez 2011 im Meliá Berlin - weitere Infos hier.
  
So wird die Vergütung des Bauhandwerkers bereits dann fällig, wenn der Bauherr die Leistung des Subunternehmers abgenommen hat. Der Generalunternehmer muss die Leistung nicht gesondert abnehmen.

5. Rechnungen stellen
Sie sollten unverzüglich Ihre Forderung in Rechnung stellen, wenn Sie Ihre vereinbarte Leistung erbracht haben.

Zählen Sie dabei alle erbrachten Leistungen auf – und verlangen Sie nur die vereinbarten Preise.

6. Zahlungseingänge überwachen
Überwachen Sie Zahlungsbeträge und -termine genau. Verlangen Sie von Ihrem Kunden, dass er pünktlich zahlt. Und liefern Sie selbst auch pünktlich.

7. Mahnwesen organisieren
Nach dem Gesetz fälliger Zahlungen geraten Schuldner 30 Tage nach Eingang der Rechnung in Verzug – auch ohne Mahnung.

Trotzdem sollten Sie Ihren Kunden an das Begleichen der Rechnung erinnern. Prüfen Sie aber vor der ersten Mahnung, ob Sie Ihre Leistung wie vereinbart erbracht haben.

8. Ein- und Auszahlungen planen
Planen Sie nicht ein, dass Ihre Kunden pünktlich zahlen. Ermitteln Sie daher die durchschnittliche Zahlungsfrist Ihrer eigenen Forderungen – und kalkulieren Sie diese bei Ihrer Finanzplanung ein.

9. Forderungen finanzieren
Schöpfen Sie Ihre Forderungsbestände nicht vollständig aus.

Eher sollten Sie frühzeitig mit Ihrer Hausbank sprechen, wie Sie mögliche Außenstände finanzieren können. Sie werden nicht mehr so leicht Kredite erhalten, wenn Ihr Unternehmen einmal zahlungsunfähig ist.

10. Hilfe annehmen
Nehmen Sie externe Hilfe in Anspruch, wenn Ihre Mahnungen nicht erfolgreich sind. Teilen Sie dies Ihrem Kunden in einer weiteren schriftlichen Mahnung mit.

Zahlt der Kunde daraufhin noch immer nicht, beauftragen Sie ein Inkasso-Institut mit dem Einfordern offener Beträge.

11. Factoring betreiben
Beim Factoring tritt ein Unternehmen seine Außenstände an ein anderes Unternehmen (Factor) ab, welches die Forderungen des Vertragspartners übernimmt. Damit muss der Factor allein für das Inkasso-Verfahren sorgen.

Allerdings lassen sich Factoring-Institute diese Risiken bezahlen. Daher sollten Sie Kosten und Risiken vorher gegeneinander abwägen. 


Möchten Sie näheres zum Forderungsmanagement erfahren? Hier bekommen Sie kostenlose Whitepaper, Artikel, Interviews und Präsentationen:  
http://bit.ly/forderungsmanagement-downloads

Dienstag, 13. September 2011

Die Idee des Netzregelverbunds


Kostensparende Nutzung von Regelenergie
Die Idee des Netzregelverbunds

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH, Amprion GmbH, EnBW Transportnetze AG und TenneT TSO GmbH betreiben längst eine Kooperation zur Optimierung des Regelenergieeinsatzes, den sogenannten Netzregelverbund. Der Netzrege-lverbund hat Vorbildcharakter für das europäische Verbundnetz: Die enge Kooperation der Übertragungsnetzbetreiber im Netzregelverbund bettet sich nahtlos in die verstärkte Zu-sammenarbeit zwischen den europäischen Übertragungsnetzbetreibern bei der Versorgungs-sicherheit und der Schaffung eines gemeinsamen Strombinnenmarkts ein. Der Netzregel-verbund ist zudem grenzüberschreitend erweiterbar.
Doch was ist der Netzregelverbund eigentlich? Mit dem Begriff Netzregelverbund (NRV) wird ein Konzept bezeichnet, das das Gleichgewicht von Verbrauch und Erzeugung elektrischer Leistung (Systembilanz) in untereinander verbundenen Stromnetzen optimiert.

Der Netzregelverbund wurde in Deutschland beginnend mit dem Modul 1 im Dezember 2008 in Betrieb genommen und sukzessive um weitere Module erweitert. Es handelt sich dabei um ein innovatives Netzregelkonzept, mit dem die vier in Deutschland tätigen Übertragungsnetzbetreiber  ihren Einsatz von Regelenergie technisch und wirtschaftlich optimieren. Geleistet wird dies durch eine intelligente Kommunikation zwischen den Leistungs-Frequenz-Reglern.

Den in einer horizontalen Struktur verbundenen Übertragungsnetzbetreibern bietet der NRV im europäischen Verbundsystem die Chance, alle Synergien in Bezug auf die Regelung und die Systemdienstleistungen unter Berücksichtigung der Netzengpässe zu heben.

Die horizontale Struktur der Regelzonen und somit die autarke Ausregelung der heute über 30 Regelzonen in Zentraleuropaführt systembedingt zu einem zeitweisen gegenläufigen Abruf von Regelleistung. Sie garantiert jedoch einen definierten Energieaustausch und eine planbare Netzbelastung zwischen den einzelnen Regelzonen im Verbundsystem. Allerdings ist dieses sogenannte  Gegeneinanderregeln  in Deutschland und Europa immer dann ineffizient, wenn dies aus netztechnischen Gründen nicht erforderlich wäre.

Der inzwischen deutschlandweit längst  angeordnete Netzregelverbund verhindert das Gegeneinanderregeln vollständig. Die Leistungsungleichgewichte der einzelnen Regelzonen werden saldiert, sodass nur noch der verbleibende Saldo durch den Einsatz von Regelenergie ausgeglichen werden muss. Auch die Höhe der vorzuhaltenden Regelleistung kann durch den Verbund reduziert werden. Zudem führt der Netzregelverbund nach den Worten von Präsidenten der Bundesnetzagentur Matthias Kurth "zu einer Zusammenfassung der bislang zersplitterten Teilmärkte für Regelenergie". Davon verspricht er sich "einen verstärkten Wettbewerb zwischen den Anbietern von Regelenergie und damit weitere Kosteneinsparungen". Und außerdem sollte  nicht nur Geld sondern auch Zeit gespart werden: "Ausschlaggebend für unsere Entscheidung war, dass die deutschlandweite Einführung des Netzregelverbunds schnell umgesetzt werden kann. Angesichts der enormen Höhe der kurzfristig zu erzielenden Einsparungen in Höhe von ca. 16 Mio. Euro pro Monat ist ein Aufschub bei der Hebung dieser Potenziale nicht vertretbar", so Kurth.

Lesen Sie weiter – laden Sie den kostenlosen Artikel hier als PDF herunter.

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Dienstag, 6. September 2011

Schneller, besser und kostengünstiger – so lässt sich der Abschlussprozess gestalten

Die Methodologien rund um Lean / Six Sigma gewinnen im administrativen Bereich immer mehr an Bedeutung. Sehr gut lassen sie sich in der Shared Services- und BPO-Industrie anwenden, um Prozesse schlanker zu gestalten und Abläufe zu beschleunigen – ohne dabei auf Qualität und optimales Kostenniveau verzichten zu müssen.

Etwa 30% der Aktivitäten im Bereich Rechnungswesen bringen keinen Mehrwert

Nachfolgend finden Sie einige Beispiele der Aktivitäten im Bereich Rechnungswesen, die keinen Mehrwert für den Kunden bringen:

· Unvollständige Dokumentation
· Warten auf fehlende Unterlagen
· Häufiges zusätzliches Nachhaken ist notwendig
· Manuelle Datenübertragung
· Zeitaufwändige Pflege von Excel-Spreadsheets
· Kontenplan, der nicht Reporting-konform ist

Erwartungen an den Abschlussprozess
Jetzt zu einem praktischen Beispiel: Nehmen wir einmal an, wir wollen den Abschlussprozess verkürzen. Unser Ziel ist, dass der konsolidierte Abschluss am Ultimo+6 dem Adressaten zur Verfügung steht – ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen. Das können wir erreichen, indem wir den Prozess unter die Lupe nehmen und die Aktivitäten eliminieren, die Non-Value-Added-Charakter haben.

Process Mapping
Im Rahmen des Process Mappings teilen wir den Monatsabschlussprozess auf Sub-Prozesse auf (z. B. Nebenbücher-Closing, Hauptbuch-Closing, Konsolidierung sowie Berichterstattung). Die Sub-Prozesse verteilen wir weiter auf kleinere Einheiten, z. B:



Fehler-Ursachen-Analyse
Im Rahmen der Fehler-Ursachen-Analyse werden die Inputs (Ursachen und Gründe) sowie die Outputs(Probleme oder Ereignisse) analysiert. In unserem Beispiel lässt sich die Analyse in Form des Ishikawa-Diagramms graphisch wie folgt darstellen:



Vertiefte Analysen
Nach der Fehler-Ursachen-Analyse kommen wir zur detaillierten Analyse, mithilfe statistischer Methoden. Im Rahmen dieser Analyse sollen die kritischen Inputs untersucht werden (in unserem Falle sind das die Schnittstellen, die Datenverfügbarkeit sowie der Abstimmungsprozess und die manuelle Datenverarbeitung). Danach erfolgt die Benchmarking-Analyse.

Implementierung
Nachdem unser Prozess detailliert ausgewertet worden ist, lässt sich dessen zukünftige Gestaltung modellieren. Es sollten also die Anforderungen an die ERP-Systeme gestellt werden und über die Einführung eines neuen Systems (bzw. Tools) nachgedacht werden, um die Anzahl der Schnittstellen zu reduzieren und die manuelle Datenverarbeitung zu automatisieren.

Ergebnis
Nachdem die früheren Schritte erfolgreich abgeschlossen worden sind, können wir erwarten, dass unser konsolidierter Abschluss dem Adressaten am Ultimo+6 zur Verfügung steht. Dabei haben wir die Anzahl manueller Sub-Prozesse sowie die Anzahl der Fehler deutlich reduziert. Darüber hinaus steht uns ein qualitativ guter Abschluss zur Verfügung, der auf verlässigen Daten und Informationen basiert.

Autorin: Magdalena Szarafinhttp://www.szarafin.info | mszarafin@web.de

Sie möchten mehr über Shared Services erfahren? Besuchen Sie die Shared Services & Outsourcing Woche 2011 vom 21. - 24. November in Berlin. Mehr Informationen finden Sie hier.

Donnerstag, 1. September 2011

Die Veröffentlichung der neuen NE129 definiert die Automatisierungs-Technik der Prozess-Industrie


Konferenz Plant Asset Management (PAM) in der Prozessindustrie


Artikel 

Plant Asset Management
Mit der Veröffentlichung der neuen NE 129 »Plant Asset Management« definiert die Interessen-Gemeinschaft Automatisierungs-Technik der Prozess-Industrie in der NAMUR Strategie und Anforderungen in Verbindung mit notwendigen Funktionalitäten, die ein modernes PAM-System leisten soll. In einem dreiteiligen Beitrag werden die wichtigsten Aspekte der NE 129 vorstellen.

Lesen Sie den Artikel
hier!

Mittwoch, 31. August 2011

Goldmine Shared Services im Reich der Mitte

Die KPMG-StudieShared Services and Outsourcing in China”, die Mitte 2010 durchgeführt worden ist, macht deutlich, dass die meisten Shared Services Center, die von asiatischen Konzernen betrieben werden, in China ansässig sind. Auf den weiteren Plätzen folgen Singapur, Indien, Hongkong und Malaysia. Und das hat auch seine Gründe.
 
Populärste Standorte für Shared Service Center asiatischer Konzerne
 
Folgende Länder gehören zu den beliebtesten Standorten für Shared Service Center asiatischer Konzerne:
 
1. China
2. Singapur
3. Indien
4. Hongkong
5. Malaysia
6. Philippinen
7. USA
8. Mittel- und Osteuropa

Abbildung 1. Shanghai bei Nacht
Bildquelle: Dieter Schütz / pixelio.de | CC-Lizenz (BY 2.0) | Some rights reserved

Warum eigentlich China? – Der Kostenfaktor spielt doch eine Rolle
Für die untersuchten asiatischen Konzerne spielen folgende Faktoren bei der Entscheidung, wo sie ihre Shared Service Center platzieren werden, eine Rolle:
  • Kostenfaktor
  • Sprachkenntnisse
  • Wird im jeweiligen Land bereits die Geschäftstätigkeit von dem Konzern betrieben? 
  • Vorhandene Erfahrung und Fachkompetenzen
  • Infrastrukturniveau
Welche Funktionen werden in ein Shared Service Center ausgegliedert?
Zu den Funktionen, die die meisten asiatischen Konzerne in ein Shared Service Center auslagern, zählen die folgenden:
  • IT-Services
  • Rechnungswesen (Hauptbuchhaltung, Monatsabschlüsse, Finanzberichterstattung, Mahnwesen, Steuern)
  • Cash Management (Debitoren und Kreditorenbuchhaltung inkl. Zahlwesen, sowie Working Capital Management)
  • HR
  • Treasury
China auch an der Spitze als Outsourcing-Standort
China gilt nicht nur als der populärste Standort für Shared Service Center asiatischer Konzerne, sondern auch als Ziel für deren Outsourcing-Aktivitäten. Neben China gehören auch folgende Länder zu den Favoriten, was Auslagerungspräferenzen asiatischer Konzerne betrifft: Indien, Singapur, Hongkong, Malaysia sowie die Philippinen.
 
Autor: Magdalena Szarafin
 
 

Montag, 29. August 2011

Architectures and competitive models in fibre networks

With the finalization of the EC's NGA Recommendation there is much debate about how to best deliver the next generation of high-speed broadband networks. Actual FTTH roll-out, however, remains limited in Europe, with most of it based upon GPON technology. Read this comprehensive 177-page report now.

Also gain free access to other important reports on the current situation of fibre and high-speed broadband networks across Europe and in particular in Germany and Switzerland.

Visit our free FTTx Download Center now, to access amongst others the following reports:

Glasfaserausbaustrategie_Schweiz_2009_12_11-8
Wik Consult GmbH's Report über Szenarien einer nationalen Glasfaserausbaustrategie in der Schweiz
Die Schweiz ist in Europa führend beim Übergang zum Next Generation Access durch VDSL. Bereits heute können ca. 75% der Schweizer Bürger Zugang zu VDSL erhalten. Auch bei FTTH-Netzen, die nach heutigen Kenntnisstand die größte denkbare Leistungsfähigkeit der Kommunikationsnetze bringen werden und zukunftssicher für den Planungshorizont der nächsten zwei Jahrzehnte sind, zeichnet sich eine führende Rolle der Schweiz in Europa ab.
Vodafone_Report_Final_WIKConsult_2011-01-10-11
Wik Consult GmbH's Report on Architectures and competitive models in fibre networks
With the finalization of the EC's NGA Recommendation there is much debate about how to best deliver the next generation of high-speed broadband networks. Actual FTTH roll-out, however, remains limited in Europe, with most of it based upon GPON technology. Read this comprehensive 177-page report now.

Lernen Sie mehr über den Glasfaserausbau in Europa, Deutschland und der Schweiz. Besuchen Sie den Downloadcenter: Glasfaser FTTx für EVUs für kostenlose Reports, Interviews, Whitepaper, Präsentationen und Artikel.

Mittwoch, 10. August 2011

Exklusive Interviews über Prozessgestaltung, -optimierung und -monitoring für EVUs

Wir, bei IQPC, freuen uns kurze knackige Interviews zu interessanten Themen zu organisieren. Hören Sie rein, z.B.

Andreas Benz
Wird es eine übergreifende Prozessgestaltung für GPKE und WiM geben?
Andreas Benz von der SWK NETZE GmbH erzählt im Interview, wie die Integration der neuen Marktrollen in der Marktkommunikation zeitnah und effizient umgesetzt werden kann und bewertet den Einfluss auf die GPKE Prozesse.
Maik Bolus
Wie stellt man ein Prozessmonitoring in den nachgelagerten Systemen sicher?
In diesem Interview gibt Maik Bolus Einblicke in das Prozessmonitoring bei den Stadtwerken Lübeck und erklärt uns, wie die WiM-Prozesse seine Arbeit und das Prozessmonitoring dort beeinflussen.

Kostenlose Videos, Artikel  und Präsentationen zum Thema Geschäftsprozessoptimierung für EVUs, finden Sie hier.

Dienstag, 9. August 2011

Welche Rolle spielen Centre of Competence bei Coca Cola und wie werden Sie eingebunden?

IQPC sprach exklusiv mit Stefan Zapfe, Director Strategy & Business Transformation bei der Coca Cola Erfrischungsgetränke AG, auf der Shared Services Woche 2010 über die globale Aufstellung der Shared Service Organisation von Coca Cola.

Welche Rolle spielen Centre of Competence bei Coca Cola und nd wie werden Sie eingebunden? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Stefan Zapfe im Interview.


Das komplette Interview wurde als Video aufgezeichnet. Schauen Sie jetzt rein und erfahren Sie mehr!

Dienstag, 26. Juli 2011

Was ist der Mehrwert von einem Shared Service Center?


Klaus Schwind


Klaus Schwind, Group Director Shared Service Center bei der HeidelbergCement AG, spricht exklusiv über die erfolgreiche Migration zum Shared Service Center, die Rolle von Service Level Agreements und Key Perofrmance Indicators, sowie Kostensenkung durch die Implementierung eines SSC.


Das gesamte Interview wurde als Podcast aufgezeichnet und kann hier abgerufen werden.

Dienstag, 19. Juli 2011

Friedrich Geiselmann - Autor und unabhängiger Experte - über Shared Services

IQPC stellte Friedrich Geiselmann, Autor und unabhängiger Experte, ein paar wichtige Fragen zum Thema HR Shared Services. Lesen Sie in der folgenden Zusammenfassung, was der Experte zu sagen hat.

Was sind die Trends und Entwicklungen im Bereich HR Shared Service?
• Von der Abwicklung administrativer Massenprozesse zur Supportfunktion einer arbeitsmarktorientierten HR Organisation
• Aufbau einer umfassenden Prozesskompetenz: Bedarfsgerechte Komplettlösungen für Personalinstrumente wie z.B.Leistungsentlohnung (Operationalisierung Kennzahlen, Einrichten von MSS Prozessen bis zur Auszahlung und Dokumentation)
• Übernahme von Supportfunktionen bei Personalmarketing, -beschaffung und -auswahl, aber auch Personalentwicklung
• Von der Drei-Säulen-Organisation zur Zwei-Säulen-Organisation durch Integration des CoE ins HR SSC und mit der Kompetenz, die HR Prozesse in den HR Systemen abzubilden. Nur dann können komplette Prozesse zur HR Problemlösung in vertretbarer Zeit eingerichtet werden.


Welchen Herausforderungen sehen Sie sich in der Expansion und Weiterentwicklung von SSC gegenübergestellt?
• Die noch hohe Komplexität der IT Instrumente zur Automatisierung von HR Prozessen
• Mangelnde Integration von obligatorischen Tools wie Systemen zur Erstellung und Archivierung von Personaldokumenten oder Organigrammen (bei SAP braucht man dazu Zusatztools wie „Escriba“ oder Org.Manager)
• Die zusätzlichen Supportfunktionen setzen ein sehr umfassendes Know How nicht nur der Fachinhalte, sondern zusätzlich der Prozessanalyse und IT-technischen Modellierung der Prozesse voraus.
• Wie kann die Interaktion innerhalb der HR Governance Strukturen verbessert und Akzeptanz an den Schnittstellen gefördert werden?
• Von der Drei-Säulen-Organisation zur Zwei-Säulen-Organisation durch Integration des CoE ins HR SSC. Nur dann können komplette Prozesse zur HR Problemlösung eingerichtet werden.


Welche Rolle spielt für Sie derzeit das Web 2.0 und Mobiles Internet und welche Bedeutung werden Sie neuen Kommunikationsmitteln im SSC zukünftig zukommen lassen?
• Web 2.0: Z.B. Aktive Nutzung von Twitter und Foren für Imageanalyse der Arbeitgebermarke durch HR SSC als Unterstützer bei Personalmarketing
• Mobiles Internet: Die HR Prozesse, nicht nur ESS und MSS müssen überwiegend internetfähig sein. Mit mobilen Geräten (noch nicht iPhone, aber ab iPad) müssen HR Prozesse vorangetrieben werden können


Was halten Sie von der Zusammenlegung unterschiedlicher Funktionen zu einem Multi Tower?
· Die Reduzierung der Säulen (von Drei zu Zwei-Säulen Organisation ist nichts anderes als der Multi Tower.
Dieser Veränderung beschleunigt die Unterstützung neuer HR Prozesse, die auch nötig ist, um die Veränderung zum Nachfragemarkt von Arbeitskraft zu bewältigen

Wie sichern Sie eine kontinuierliche Qualitäts- und Prozessoptimierung gegenüber dem internen Kunden? Welche Mittel setzen Sie ein?
• Durch diese Zwei-Säulen Organisation kann das HR SSC offensive Angebote zur Problemlösung machen und die reaktive Rolle verlassen. Die Integration des CoE macht das HR SSC zum Think Tank, das z.B. bei gesetzlichen Änderungen auch die Initiative ergreift und HR Umsetzungslösungen anbietet. Mit dem Problem werden gleich Lösungen angeboten, die mit automatisierten HR Prozessen gelöst werden. Bsp. Änderungen bei Dienstwagenbesteuerung.
• Die direkte Zusammenarbeit von HR und HR SSC muss intensiviert werden, damit das HR SSC die Probleme der „HR - Front“ erfassen kann und sehr schnell an die Entwicklung geeigneter Lösungen gehen kann. Das lässt sich nicht über ein Ticketsystem erreichen, sondern nur durch den direkten Kontakt und das Verständnis des HR SSC für die operativen oder auch strategischen Probleme von HR.


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Mittwoch, 29. Juni 2011

E-Discovery - und was nun?

Dr. Stefan Sechting LL.M, Rechtsanwalt, BASF berichtet über E-Discovery Abläufe und Erfahrungen.
Erste Schritte aus der Sicht eines Praktikers E-Discovery Procedures entwickeln und Muster sowie Verfahren für Ablauf des Litigation Hold und des Discovery"-Prozesses vorhalten!



Umsetzung_GeschaeftsprozesseE-Discovery - und was nun?
Erste Schritte aus der Sicht eines Praktikers E-Discovery Procedures entwickeln und Muster sowie Verfahren für Ablauf des Litigation Hold und des "Discovery"-Prozesses vorhalten! 

Laden Sie diese exklusive Präsentation herunter: E-Discovery